35. SSW: Geburtsvorbereitende Maßnahmen

Ab heute kannst du mit den geburtsvorbereitenden Maßnahmen beginnen. Probiere aus, was sich für dich gut anfühlt.




Mit verschiedenen Maßnahmen kannst du dich auf die Geburt vorbereiten. Ziel der Geburtsvorbereitenden Maßnahmen ist, die Geburtszeit zu verkürzen und Geburtsverletzungen zu minimieren. Keine der unten aufgeführten Maßnahmen ist ein Garant dafür, dass es nicht doch zu Verletzungen kommt. Aber sie können ein Gewebe weich und dehnfähig machen, sodass sich das Risiko verringert.


Beckenbodentraining



Die einzige Methode, die statistisch signifikant mit weniger Geburtsverletzungen in Verbindung gebracht wird.

Starten kann man jederzeit während der Schwangerschaft.






Dammmassage


Ab der 35. SSW 1-2x täglich.

Durchführung: Mit dem Daumen und dem Zeigefinger die Muskeln des Dammes massieren. Der Damm ist der Bereich zwischen Scheideneingang und After. Mit sanften Massagen kannst du Verspannungen massieren und damit den Bereich dehnungsfähiger für die Geburt machen.



Himbeerblättertee



Ab der 35. SSW jeden Tag eine Tasse Tee bis zur Entbindung.









Epi-no

Die Idee, die zur Entwicklung von EPI-NO führte,

stammt ursprünglich von Hebammen aus Afrika: Dort bereiten sich - auch heute noch - Schwangere ganz natürlich auf die Geburt vor, indem sie mit Kalebassen-Kürbissen die Beckenbodenmuskulatur dehnen und stärken. Sie mindern dadurch das Risiko einer Dammverletzung. Aus dieser alten afrikanischen Tradition ist mit dem weichen, aufblasbaren Silikon-Ballon von EPI-NO ein modernes Medizinprodukt entstanden. Quelle und weitere Infos auf: https://www.epino.de/epi-no.html




Akupunktur

Ab der 35. SSW kannst du dich von einer

Hebamme oder einem Heilpraktiker geburtsvorbereitend akupunktieren lassen. Studien belegen, dass die Ausschüttung von Prostaglandin E3 erhöht wird. Prostaglandin E3 spielt in der Phase der Eröffnungsperiode eine wichtige Rolle. Es macht den Muttermund weich, verkürzt ihn und triggert die Ausschüttung von Oxytocin.




Heublumensitzbäder

Ziel von Sitzbädern ist es, dass die Beckenbodenmuskeln durch die Wärme gut durchblutet werden. Eine gute Durchblutung der Muskeln macht, dass sie weich und dehnfähig sind. Wenn du Heublumen als Zusatz nimmst hast du zwei Effekte: Die Wärme für eine gute Durchblutung und den Wirkstoff aus den Heublumen, der die Muskeln weich werden lässt. Ein Sitzbad lässt sich wunderbar mit einer darauffolgenden Damm-Massage kombinieren. Ein Sitzbad sollte circa 5-10 Minuten dauern.

Heiße Dammvorlagen während der Geburt

Wie auch bei den Sitzbädern ist auch bei den heißen Dammvorlagen der erzielte Effekt, dass die Muskeln gut durchblutet werden und dadurch dehnfähig sind. Die heißen Dammvorlagen setzt in der Regel die Hebamme ein. Sollte sie es nicht tun, kannst du sie danach fragen.

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