32. SSW: Wie die Geburt das Stillen beeinflusst



Der Verlauf der Geburt hat auf vieles Einfluss. Zum Beispiel auf die Wahrnehmung der Schmerzen. Eingriffe, sprich der Verlauf der Geburt, können Schmerzen verstärken oder vermindern. Schmerzen, die verstärkt werden, können Angst und körperliche Anspannung erhöhen, was zur Folge hat, dass noch mehr Schmerzen entstehen oder Schmerzen als stärker und heftiger empfunden werden. Das wiederum hat zur Folge, dass andere Hormone in deinem Körper produziert und stimuliert werden.


Die Schlüsselrolle von Liebe und Entspannung

Oxytocin & Adrenalin

Bei Angst und Stress wird das Hormon Adrenalin ausgestoßen. Das ist der Gegenspieler zu Oxytocin. Adrenalin hemmt Oxytocin. Oxytocin ist das Wehenhormon. Es löst Wehen und Endorphine aus. Deshalb ist Oxytocin auch ein Hormon, das mit Liebe und Gelassenheit in Verbindung gebracht wird.


Wer sich entspannen kann, der hat mehr wehenförderndes Oxytocin und weniger hemmendes Adrenalin im Köper und empfindet Schmerzen als weniger stark und heftig. Schmerzen sind leicht(er) zu verarbeiten und es entsteht dabei noch mehr Oxytocin bzw. noch mehr Gelassenheit und Liebe. Das hat zur Folge, dass mehr Wehen (die leichter zu Verarbeiten sind) entstehen und dein Kind schnell und leicht auf die Welt kommen kann.



Empfundene Emotionen

Eigentlich ist der Satz, ich zitiere: „Der Verlauf der Geburt hat einen Einfluss auf die Wahrnehmung der Schmerzen“, nicht ganz korrekt. Es ist nicht nur der Verlauf, der die Wahrnehmung der Schmerzen beeinflusst, sondern auch die e